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Start Pilotprojekt zur Ausbildung Fachpersonen Betagtenbetreuung Kanton Bern erweitert Angebot im Fachgebiet Betreuung

24. Februar 2020 – Medienmitteilung

Angesichts der Alterung der Bevölkerung erkennt die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion einen Ausbildungsbedarf in der Betagtenbetreuung. In enger Abstimmung mit der Bildungs- und Kulturdirektion hat sie der «Organisation der Arbeit Soziales Bern» (OdA S) den Auftrag erteilt, mehr Ausbildungsplätze in Institutionen für die Ausbildung der Fachpersonen Betagtenbetreuung zu schaffen. Damit wird das Angebot im Fachgebiet Betreuung für den deutschsprachigen Teil des Kantons Bern erweitert. Im Kanton Bern wird somit die Ausbildung in allen Fachrichtungen der Betreuung (Kinder, Behinderte, Betagte) in beiden Berner Landessprachen angeboten.

Bewohnerinnen und Bewohner in Alters- und Pflegeheimen befinden sich in einem besonderen Lebensabschnitt, dem pflegende und betreuende Fachangestellte mit viel zwischenmenschlichem Geschick und pflegerischer Sorgfalt begegnen müssen. Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) stellt bereits seit einiger Zeit die zunehmende Bedeutung der Betreuung in Heimen fest. Angesichts der demographischen Entwicklung und der Tatsache, dass immer mehr Menschen mit dementiellen Erkrankungen in Pflegeheimen wohnen, soll die OdA S ein Pilotprojekt starten, mit dem die Lehre Fachpersonen Betagtenbetreuung (FaBe Bet) im Kanton Bern auch auf Deutsch angeboten werden kann. Im Berner Jura wird die Ausbildung FaBe Bet bereits durchgeführt. Die dort gemachten Erfahrungen sowie jene in anderen Kantonen sollen in das Pilotprojekt einfliessen. Für den deutschsprachigen Kantonsteil ist eine erste Klasse FaBe Bet für Herbst 2021 vorgesehen. An einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der GSI und der OdA S am 24. Februar haben sich rund 40 potentielle Ausbildungspartner aus erster Hand informieren lassen.

Ausbildungsaufwand wird entschädigt

Für die Dauer von drei Jahren wird die GSI die Ausbildungsinstitutionen und die Lernenden begleiten und den Aufwand der Heime analog zur Ausbildungspflicht mit einer Ausbildungsentschädigung vergüten. Die Leistungen können jene Institutionen in Anspruch nehmen, die bereits heute die Ausbildungspflicht erfüllen und entsprechende Erfahrung in der Ausbildung von Fachpersonen Gesundheit- oder Betreuung-Lernenden haben. Die für FaBe Bet-Lernende zur Verfügung gestellten Ausbildungsplätze werden der in den Pflegeheimen bestehende Ausbildungspflicht angerechnet. Nach Abschluss und Evaluation des Pilotprojekts wird über die kantonale Unterstützung der Lehre FaBe Bet erneut entschieden.

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